Ist Datensicherung wichtig?

Welche Daten sind zu sichern und warum?

Beim digitalen Fotografieren entstehen Daten in Form von Bilddateien, in der Regel sogar sehr viele Daten. Erstens drückt man beim digitalen Fotografieren aufgrund der niedrigeren Kosten eher häufiger als seltener auf den Auslöser und zweitens steigen die Datenmengen spätestens bei Verwendung von RAW-Datenformaten enorm an, so sind pro RAW-Datei einer 20 Megapixel-Kamera ca. 25 MB an Daten zu erwarten.

Welche Bilddaten man behält und speichert, muss jeder für sich entscheiden. Behält man alle jemals gemachten Aufnahmen, behält man nur die besseren oder gar nur die Besten? Speichert man auch die „entwickelten“ Bilder, im JPEG, TIFF oder PSD (Adobe Photoshop) Format? All das muss jeder Fotograf für sich entscheiden.

Und warum überhaupt Datensicherung? Die Daten sind doch beim Fotografieren auf der Speicherkarte und zu Hause auf der Festplatte des heimischen Rechners oder Laptops gesichert. Da liegen sie doch gut. ABER: auf Speicherkarten sind die Daten in einem vordefiniertem Organisationsformat gespeichert, dem sogenannten Dateisystem. Und diese Dateisysteme können inkonsistent werden, d.h. aufgrund von Fehlern sind Daten nicht mehr zugreifbar.

Das kann beispielsweise aufgrund von Kartenfehlern passieren, aber beispielsweise auch, wenn der fast leere Akku der Kamera zum falschen Zeitpunkt endgültig den Dienst versagt und die Kamera gerade beim Schreiben auf die Speicherkarte war, oder aber die Kamera einfach mal zum falschen Zeitpunkt abstürzt.

Alle Bilder von vorhergehenden Tagen sind dann u.U. verloren und nicht nur die des entsprechenden Tages. Schade irgendwie… Für solche Fälle gibt es zwar Rettungssoftware, die versucht Daten wiederherzustellen, aber das ist nicht Thema dieses Artikels. Nur soviel, es kann funktionieren, muss aber nicht.

Und die Festplatte zu Hause lebt leider auch nicht ewig. Elektronische oder mechanische Defekte sind bei Festplatten leider nicht ausgeschlossen und auch die Daten auf Festplatten können aufgrund von Fehlern des PCs/Laptops/Betriebssystems inkonsistent werden und so verloren gehen. Auch diese Daten sind also nicht wirklich sicher.

In Folge dessen muss man sich mit dem Thema Datensicherung seiner Bilder (die Datensicherung von anderen Daten ist wiederum nicht Thema dieses Artikels, kann aber analog betrachtet werden) beschäftigen.

Arten der Datensicherung

Aus dem vorhergehenden Absatz folgt, dass zwei Arten von Datensicherungen benötigt werden. Die Datensicherung unterwegs und die Datensicherung zu Hause.

Die Datensicherung unterwegs soll sicherstellen, dass Aufnahmen, die gemacht wurden, auch sicher ihren Weg auf den heimischen PC finden und nicht irgendwie unterwegs „verloren“ gehen.

Die Datensicherung zu Hause kann zwei Bereiche abdecken. Einerseits verhindern, dass beispielsweise ein Plattendefekt zu Hause dazu führt, dass die wertvollen Bilder im Nirwana landen. Andererseits dafür sorgen, dass die Bilder adäquat archiviert werden und auch in zehn oder 20 Jahren noch physisch zugreifbar sind.

An dieser Stelle sei der Themenkomplex „Dateiformat und kann ich die Dateien in 20 Jahren überhaupt noch lesen“ außer Acht gelassen werden. Dazu finden sich in diesem Artikel schon einige Überlegungen.

Insgesamt ist bei den Sicherungsmaßnahmen immer zu überlegen wie viel Paranoia man an den Tag legt. Möchte man 99,999 Prozent Sicherheit, 99 Prozent oder 95 Prozent? Wie immer steigen Aufwand und Kosten exponentiell wenn man sich den 100 Prozent nähert.

Datensicherung unterwegs

Um unterwegs vor einem Datenverlust sicher zu sein, sollte es das Ziel sein, alle Bilder mindestens an zwei unterschiedlichen Orten bzw. auf zwei unterschiedlichen Datenträgern gespeichert zu haben. Wenn es die Größe und Anzahl der verwendeten Speicherkarten zulässt, kann einer der Datenträger durch genau diese Speicherkarten dargestellt werden.

Übrigens: eine Überlegung, die wiederum jeder für sich anstellen muss: es gibt heute wirklich große Speicherkarten. Bei Compact Flash (CF) Karten kündigen sich aktuell die ersten 64 GB Karten an (Stand: Sommer 2009). Ein Hardwarefehler oder, viel wahrscheinlicher, ein korruptes Dateisystem auf einer solche Karten, randvoll mit Bildern, zieht verheerende Folgen nach sich. Von daher sollte man hier immer Komfort (d.h. wenige Speicherkarten) gegen Sicherheit (d.h. potentiell beschränkter Datenverlust bei vielen Speicherkarten) abwägen.

An langen Wochenende, wenn ich keinen Laptop dabei habe, versuche ich in der Regel alle Bilder auf meinen CF Karten zu lassen, bis ich wieder zu Hause bin und die Daten sicher auf der heimischen Festplatte gespeichert habe. Aber was kann man benutzen, um auch „intraday“ oder „intraweekend“ die Bilder von den Speicherkarten auf einen zweiten Datenträger zu sichern? Dafür bieten sich sogenannte „Image Tanks“ (alias Fotospeicher oder mobile Bildspeicher) an. Dabei handelt es sich um kleine, Akku betriebene Geräte mit einer eingebauten Festplatte und Steckplätzen für verschiedene Speicherkarten. Ein optionales Merkmal ist die Möglichkeit, die gespeicherten Bilder über ein eingebautes Display anzuzeigen. Das geht so weit, dass moderne Geräte sogar Bilder in ausgewählten RAW-Formaten anzeigen können.

Wenn man nun die Bilder einer Speicherkarte sichern möchte, so schaltet man dem Image Tank ein, steckt die Speicherkarte in den vorgesehenen Steckplatz und startet den Kopiervorgang.

Danach wird innerhalb mehr oder minder kurzer Zeit der Inhalt der Speicherkarte auf die eingebaute Festplatte kopiert.

Es gibt diverse Anbieter für solche Geräte, allerdings gibt es nach meinem Eindruck diverse baugleiche Geräte am Markt, die sich primär durch den Aufdruck und das Softwarebranding unterscheiden.

Nach einigen Recherchen habe ich mich für das Gerät COLORSPACE UDMA von Hyperdrive entschieden. Weitere Produkte sind die VOSONIC Bildspeicher oder die Geräte von Jobo, bei denen es teilweise gewisse Ähnlichkeiten zu den Hyperdrive Produkten zu geben scheint. Weiterhin gibt es Geräte auch von Canon oder Epson. Mein bisheriger guter Eindruck vom COLORSPACE UDMA deckt sich auch mit diesem Artikel.

Wenn ich länger unterwegs bin und meine Speicherkarten nicht ausreichen, habe ich in der Regel meinen Laptop dabei. Ich speichere meine Fotos dann parallel auf dem Laptop und dem Imagetank, womit die Regel der zwei Speichermedien wieder erfüllt ist.

Was den Transport oder die Lagerung angeht, sollte man sinnvollerweise noch darauf achten, dass die beiden Kopien nicht am gleichen Ort gelagert sind, beispielsweise nicht beide im Hotelzimmer oder beide im Auto / Mietwagen. Bei Diebstahl oder Brand wären dann wiederum beide Kopien der Bilder gefährdet, was ja nicht Sinn der ganzen Vorsichtsmaßnahmen ist.

Hält man sich an die oben beschriebenen Grundregeln sollte es kein Problem sein, die Fotos eines mehr oder minder langen Urlaubs sicher nach Hause zu bringen. Und schließlich gilt, in Anlehnung an die Zeit der analogen Fotografie, das Motto: es ist wesentlich teurer, die Reise zu wiederholen, um Bilder neu zu fotografieren, als dafür zu sorgen, dass diese sicher zu Hause ankommen.

Datensicherung zu Hause

Grundsätzlich gilt für die Datensicherung zu Hause das gleiche, wie für die Datensicherung unterwegs. Die Daten sollten möglichst immer auf zwei unterschiedlichen Datenträgern gespeichert sein. Allerdings sind die Datenmengen, die sich über die Jahre zu Hause ansammeln, deutlich größer, als die Datenmengen, die man in einem Urlaub speichert. Und hier beginnen sehr schnell die Probleme. Über die Jahre können Daten im Umfang einiger Terabyte zusammenkommen, doch wie speichert und sichert man diese Datenmengen?

Das Thema Speicherung dieser Datenmengen ist in der heutigen Zeit, in der es Festplatten mit Größen über einem Terabyte gibt, kein prinzipielles Problem. Wenn man dann auch noch ein Network Attached Storage (NAS), wie beispielsweise ein ReadyNAS, nutzt, das mehrere Platten in einen RAID-Verbund zusammenfasst, der verhindert, dass ein einzelner Plattenausfall zu einem Datenverlust führt, dann ist man für das tägliche Leben schon ziemlich gut abgesichert. Eventuell sollte man vor das NAS noch ein USV (Unterbrechungsfreie Stromversorgung), beispielsweise von APC, hängen, die möglichst zuverlässig verhindert, dass die Platten (also insbesondere mehr als eine Platte) durch eine Überspannung im Stromnetz das zeitliche segnen. Solch eine Überspannung kann durch Störungen beim Netzbetreiber, aber auch durch Blitzschlag in die Stromleitung oder in der Nähe der eigenen Wohnung erzeugt werden.

Für den Fall der Fälle, dass doch einmal die produktiven Daten zerstört werden oder aber durch einen Nutzerfehler gelöscht oder verändert wurden, empfiehlt sich zusätzlich zur operativen Datenspeicherung eine Datensicherung. Im Folgenden werde ich nicht zwischen Datensicherung, d.h. dem teilweise oder vollständigen Kopieren der in einem Computersystem vorhandenen Daten auf ein alternatives Speichermedium, und der Archivierung, d.h. der unveränderbaren, langfristigen Aufbewahrung, unterscheiden. Mein Grund hierfür ist die Tatsache, dass in dem hier skizzierten Szenario auch alle älteren Daten immer im Zugriff sein sollen, d.h. in diesem Szenario ist keine separate Archivierung angedacht.

Datensicherung ist im privaten Umfeld heute ein echtes Problem. Alles, was wirklich gut geeignet ist, um Daten auch länger zu sichern, ist im Regelfall zu teuer. Alles, was bezahlbar ist, ist für eine zuverlässige Datensicherung im Regelfall nicht geeignet oder bringt anderen Probleme mit sich. In den nachfolgenden Absätzen werde ich auf die gängigsten, denkbaren Methoden eingehen.

Datensicherung auf Festplatten

Die für mich momentan für private Nutzer beste Lösung ist eine Datensicherung auf eine zweite, mobile Festplatte oder ein zweites NAS. Selbst bei der Nutzung von größeren NAS gibt es inzwischen geeignet große Platten wie zum Beispiel die LaCie Big Disk Quadra, die derzeit schon bis zu vier Terabyte Plattenspeicher zur Verfügung stellen. Die Nutzung eines zweiten NAS ist sicherlich die Luxuslösung, solange man aber ausreichend große Festplattenlösungen bekommt, die noch nicht als NAS arbeiten, ist das aber allemal ausreichend. Beim oben erwähnten ReadyNAS kann man dann im Regelfall das Backup auf eine spezielle Backup-Taste konfigurieren. Um ein Backup zu starten, muss man nur noch die mobile Platte an das ReadyNAS anschließen, die Backup-Taste drücken und dann nur noch warten bis das Backup beendet ist.

Datensicherung auf Streamer

Für die professionelle Datensicherung bietet sich der Einsatz eines Streamers, d.h. eines Bandlaufwerks, an. Bei den heutigen, häufig auftretenden, großen Datenmengen bei der Nutzung des RAW Fotoformats und hochauflösenden digitalen Spiegelreflexkameras, drängen sich hier moderne Streamerlösungen, beispielsweise nach dem Ultrium (LTO) Standard an. Das Problem bei dieser Lösung ist leider der Anschaffungspreis. Die Streamer sind in der Regel nur für SCSI verfügbar und die Laufwerke selbst kosten mehrere tausend Euro. Die Bänder sind dann im Verhältnis schon wieder ziemlich günstig. Selbst für die meisten ambitionierten Fotoamateure sprengen die Anschaffungskosten allerdings schon jeden Rahmen. Aus Sicht der Zuverlässigkeit und Flexibilität ist die Streamerlösung sehr gut zur Datensicherung geeignet.

Datensicherung mittels Online-Backup

Eine andere Alternative wäre ein Online-Backup, bei dem ein Dienstleister Speicherplatz gegen die Zahlung eines entsprechenden monatlichen Preises zur Verfügung stellt. Anforderungen sollten hier sein, dass die Daten nur verschlüsselt übertragen werden, dass die Daten so verschlüsselt gespeichert werden, dass ausschließlich der Nutzer Zugriff auf die gespeicherten Daten erhalten kann, dass sichergestellt ist, dass die Daten auch wirklich nur zu dem Dienstleister übertragen werden und natürlich, dass die Daten beim Dienstleister auch wirklich sicher gespeichert sind.

In der Regel werden die Daten mittels einer speziellen Clientsoftware über das Internet zum Dienstleister übertragen. Bei den heute häufig vorhandenen breitbandigen Anschlüssen (DSL/VDSL) ist dies ein realistisches Szenario. Problematisch sind derzeit teilweise noch die Kosten, auch wenn es zumindest für private Nutzer durchaus günstige Angebote gibt. Problematisch waren weiterhin bisher bei einigen Anbietern vorhandende Sicherheitslücken und -probleme. Dabei gab es einerseits immer wieder Probleme mit der Authentifizierung der Backupserver des Dienstleisters, d.h. jemand hätte mit entsprechendem Aufwand seinen Server als einen Server des Dienstleisters ausgeben können, andererseits gab es immer wieder damit Probleme, dass der Anbieter auf die bei ihm gespeicherten Daten beliebigen Zugriff hatte, obwohl der Nutzer davon ausging, sie wären so verschlüsselt, dass nur er Zugriff auf die Daten erhalten könnte. Es ist aber davon auszugehen, dass es hier sowohl preislich, als auch sicherheitstechnisch Verbesserungen geben wird. Ich selbst habe noch keine praktischen Erfahrungen mit Online-Backups. Ein Beispiel für einen Anbieter ist Mozy.

Datensicherung mittels magneto-optischem Laufwerk

Magneto-optische (MO) Laufwerke respektive deren Medien zeichnen sich, neben ihrem zugegebenermaßen vorhandenen Exotenstatus, durch sehr hohe Unempfindlichkeit gegenüber Umwelteinflüssen aus. Solange die Medien nicht gleichzeitig hohen Temperaturen und Magnetfeldern ausgesetzt werden, sind sie sehr haltbar; man spricht in diesem Zusammenhang von einer Haltbarkeit von mehr als 50 Jahren. Während die klassischen MO-Laufwerke der 90er Jahre nur Kapazitäten im größeren Megabyte Bereich aufwiesen, gibt es heute die sogenannten Ultra Density Optical (UDO) Laufwerke und Medien, die derzeit Kapazitäten von 60 GB pro Medium aufweisen. In einer nächsten Generation sind hier dann 240 GB geplant. Weiterhin gibt es zwei Medientypen, solche, die mehrfach wiederbeschreibbar sind, und solche, die nur einmal geschrieben werden können (WORM) und damit ganz speziell auch das Thema unveränderbare Archivierung adressieren. Ein Hauptanbieter von UDO Laufwerken ist Plasmon. Während es die Laufwerke sowohl mit SCSI als auch mit USB Interface gibt, selektiert der Preis der Laufwerke wiederum den professionellen Nutzer als primäre Zielgruppe. Aktuelle Laufwerke liegen derzeit (Sommer 2009) bei ca. 3000 Euro, die Medien liegen mit ca. 55 Euro schon wieder im vertretbaren Preisbereich.

Datensicherung mittels CD / DVD / Blue-Ray

Mancher Leser wird sich bis zu dieser Stelle gefragt haben, was denn mit den gängigen Medien CD-R/RW oder DVD-R/RW ist. Ich habe diese mit gutem Grund bis zum Ende aufgespart.

Zur Nutzung von CD-R/RWs: für die häufig auftretenden Datenmengen sind die knapp 700 MB, die auf einer CD gespeichert werden können, leider viel zu wenig. Das ist das primäre Argument, das meiner Ansicht nach gegen die Nutzung von CDs spricht. Dabei sind CDs von der Haltbarkeit relativ gut. Unter sehr guten Bedingungen können beschreibbare CDs gut zehn Jahre halten.

Und DVD-R/RWs? Ausgehend von der Datenkapazität von circa viereinhalb Gigabyte sind DVDs durchaus interessant. Das Problem bei DVDs ist allerdings die Haltbarkeit. Schon diverse Tests, beispielsweise der Zeitschrift c’t, zeigen, dass DVDs zur längerfristigen Speicherung von Daten nicht geeignet sind. Auch meine persönlichen Erfahrungen mit der Sicherung von Daten auf DVD sind schlecht.

Trotz Markenbrenner, zwei unterschiedlichen Markenrohlingen und Überprüfung der gebrannten Daten habe ich bei Nutzung von DVDs bereits einen Datenverlust erlitten. Beide identiscche DVDs waren nach circa neun Monaten in weiten Teilen nicht mehr lesbar, obwohl sie sogar an unterschiedlichen Orten gelagert waren. Am Brenner kann es nicht gelegen haben, da andere DVDs, die am gleichen Tag gebrannt worden sind, noch lesbar waren. Schade um die Bilder, die dabei verloren gingen (zum damaligen Zeitpunkt waren diese nur auf den DVDs gespeichert). Auf jeden Fall speichere ich keine Daten mehr auf DVD, die ich auch in zwei Jahren noch nutzen möchte.

Hinsichtlich einer Datensicherung auf Blu-Ray-Disks, die sich ja wegen der deutlich größeren Datenmenge anbieten würde, habe ich persönlich keine Erfahrung. Meine Erwartung, auch aufgrund der noch einmal deutlich höheren Datendichte, ist jedoch, dass die Zuverlässigkeit nicht höher ist, als bei DVDs. Sollte dies tatsächlich so sein, wäre auch Blu-Ray nicht als Archivierungsmedium geeignet.

Fazit

Was ist das Resümee der vorgenannten Überlegungen? Das wichtigste hinsichtlich der Datensicherung ist, dass sich jeder überlegt, wie viel ihm seine Fotos Wert sind. Und jeder muss sich überlegen, wie paranoid er ist? Man könnte auch sagen: wie groß ist der „Appetite for risk“? Wie viele doppelte Böden zieht man in das Datensicherungskonzept ein, um sicherzustellen, dass man nicht abstürzt, wenn mehrere ungünstige Ereignisse zusammenkommen?

Wenn man diese Überlegungen angestellt hat, kann man anhand der oben aufgezeigten Möglichkeiten entscheiden, welche Lösung man implementiert und wie viel Sicherheit diese bringt. Und, und dieser Punkt ist nicht zu unterschätzen, man sollte sich des Restrisikos bewusst sein. Es gibt kaum etwas Schlimmeres, als sich solcher verbleibender Risiken nicht bewusst zu sein, denn dann ist man quasi im Blindflug unterwegs und kann unerwartet böse Überraschungen erleben.

Darum sollte auch beim Thema Datensicherung der allgemeine Grundsatz gelten:

  • Risiken analysieren
  • Maßnahmen zur Risikoreduzierung oder gar Risikobeseitigung definieren und umsetzen
  • Regelmäßig überprüfen, ob sich an den Risiken etwas geändert hat und / oder die getroffenen Gegenmaßnahmen gegebenenfalls nicht mehr greifen
  • Wenn notwendig, Gegenmaßnahmen überarbeiten

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